November 19

Raucherentwöhnung Hypnose

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Wenn es um das Thema Rauchen geht, so ist die Hypnose mittlerweile eine weit bekannte und vor allem effektive Interventionsform zur Raucherentwöhnung. Das psychologische Institut der Universität Tübingen hat unter der Leitung von Prof. Dr. Revenstorf inzwischen sehr gute Studienergebnisse dazu belegen können. So zum Beispiel auch in Bezug auf die langfristige Erfolgsquote bei der Raucherentwöhnung durch Hypnose.

Werfen wir doch zunächst einen Blick auf den geschichtlichen Wandel des Rauchens.

Den Tabakkonsum gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. In den geschichtlichen Anfängen stand das Rauchen von Pfeifen im Vordergrund. Anfangs war dies noch recht umständlich. So musste der Tabak erst sehr aufwendig in den Pfeifenkopf gestopft werden. Ein mitunter kniffeliges Vorgehen, was ein gewissen Maß an Geduld, Ruhe und Zeit erforderte. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts, mit der Einführung der industriell gefertigten Zigarette, erlebte das Rauchen einen zuvor nie dagewesenen Boom. Waren es dabei übrigens auch gerade verstärkt Frauen, die ihre Leidenschaft zum Rauchen entdeckten. Mit dem zunehmenden Boom erkannte man jedoch auch schnell die gesundheitlichen Schäden, die mit dem Rauchen einhergingen. Geleitet durch diese gesundheitlichen Risiken entstanden seitens der Medizin sehr schnell entsprechende Bemühungen, die Rauchern dabei helfen sollten, wieder rauchfrei zu werden. Über gutes Zureden bis hin zu wirklich absurden und gefährlichen Methoden wurde so gut wie alles versucht.

Doch wer einmal der Zigarette verfallen war, der weiß um die Schwierigkeit davon wieder loszukommen. Als Raucher treten dabei vor allem die körperliche und psychische Abhängigkeit in den Vordergrund. Die körperliche Abhängigkeit kann zum Beispiel vorübergehend durch Müdigkeit, Unruhe, Nervosität und/oder Schlafstörungen begleitet sein. Die psychische Abhängigkeit kann zum Beispiel durch ein sogenanntes unbändiges Verlangen, dem sogenannten Craving, nach einer Zigarette gekennzeichnet sein. Diesem Rauchverlangen kann der Raucher dann in der Regel nicht widerstehen.

Nichtraucher durch Hypnose

Doch gerade, wenn es um die wirklich dauerhafte Raucherentwöhnung geht, spielen die psychologischen Faktoren eine ganz wesentliche und entscheidende Rolle. So kann die reine Hypnose zum Beispiel mittels klassischer Suggestionen direkt und effektiv hervorragende Ergebnisse in der Raucherentwöhnung erzielen. Diese beziehen sich jedoch vorrangig auf die körperlichen Entzugssymptome.

Zur dauerhaften Aufrechterhaltung der Rauchfreiheit spielen weitere, nämlich die psychologischen Einflüsse, eine - wenn nicht sogar die entscheidende - Rolle. So ist es von herausragender Bedeutung, dass der Patient hypnotische Interventionen erfährt, die ihn in die Lage versetzen, auch in schwierigen Situationen über das rein körperliche Erleben hinaus rauchfrei zu bleiben. Das können zum Beispiel besondere Situationen von emotionalen und psychischem Stress oder Überforderung sein. Ein weiterer wesentlicher Punkt um rauchfrei zu bleiben, ist neben der eigenen Selbstwirksamkeitserfahrung auch die Rückfallprophylaxe.

Die speziellen hypnotischen Interventionen kombiniert mit der eigenen Selbstwirksamkeitserfahrung sowie die auf den Klienten passgenau zugeschnittene Rückfallprophylaxe ermöglichen es dann, dass selbst über Jahrzehnte gewachsene Rauchgewohnheiten bzw. Rauchmuster (vom Klienten oft als „macht der Gewohnheit“ umschrieben) dauerhaft durchbrochen werden können. Dies ermöglicht dann das eigentliche Ziel einer jeden Raucherentwöhnung durch Hypnose, nämlich die dauerhafte Rauchfreiheit.

Machen Sie sich dabei bewusst, dass es sich beim Rauchen in aller Regel um eine Abhängigkeit handelt. Eine solche Nikotinabhängigkeit sollte angemessen und effektiv behandelt werden. Eine solche Behandlung setzt neben der qualifizierten Ausbildung des Therapeuten auch eine langjährige Erfahrung voraus.

Die von uns angewandte therapeutische Raucherentwöhnung durch Hypnose ist eine hocheffektive Behandlungsform, die die körperlichen und psychologischen Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.

Für wen eignet sich die Raucherentwöhnung durch Hypnose?

Unsere Vorgehensweise zur Raucherentwöhnung durch Hypnose eignet sich für alle Formen der Tabakabhängigkeit. Dies trifft auf den sogenannten Gelegenheitsraucher ebenso zu wie auf den über Jahrzehnte bestehenden starken Nikotinkonsum eines massiven Rauchers. Ausschlaggebend für die Umsetzung ist jedoch die eigene Motivation sowie die Bereitschaft, etwas an dieser Abhängigkeit ändern zu wollen.

Auch, wenn man grundsätzlich davon ausgehen kann, dass die Raucherentwöhnung durch Hypnose innerhalb einer Sitzung abgeschlossen sein kann, so sollte man trotzdem und auf jeden Fall die Bereitschaft mitbringen, auch darüberhinaus an der dauerhaften Rauchfreiheit arbeiten zu wollen.

Last but not least

Das Thema Gewichtszunahme auf dem Weg zum Nichtraucher durch Hypnose.
Wenn es um das Thema Gewichtszunahme und Raucherentwöhnung geht, dann sind prinzipiell 3 Tatsachen zu berücksichtigen.

Der körperliche Entzug.

Ein weiteres körperliches Symptom zu den weiter oben aufgeführten Entzugssymptomen kann darin bestehen, dass der Patient ein Hungergefühl verspürt. Dieses Gefühl ist dadurch gekennzeichnet, dass es auch auftritt, wenn zum Beispiel gerade etwas gegessen wurde. Für die meisten Patienten ist dieses Hungergefühl sehr lästig. Hier können jedoch ausgewählte hypnotische Suggestionen genutzt werden. In aller Regel kann dieses Symptom so gut behandelt werden.

Essen als Ersatzhandlung.

Wenn das Essen als Ausgleichshandlung benutzt wird, dann ist das meist dadurch gekennzeichnet, dass in den Situationen in denen vorher geraucht wurde nun etwas gegessen wird. Meist handelt es sich dabei um eine bestimmte Form von Süßigkeiten. Dieses Phänomen tritt oftmals dann auf, wenn sogenannte Sekundärgewinne nach der Raucherentwöhnung weiter aktiv sind. Diesem Sekundärgewinnen lässt sich jedoch sehr gut durch ein entsprechend spezielles hypnotherapeutisches Vorgehen vorbeugen.

Veränderung des körperlichen Stoffwechsels.

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, dann bleibt es oft nicht aus, dass der Stoffwechsel sich normalisiert. Eine solche Veränderung ist ein völlig natürlicher Prozess. Das bedeutet, dass der Körper sich an die neue und gesunde Situation anpasst. In dieser Phase kann es vorkommen, dass zwischen 2 und 4 Kilo zugenommen werden. Diese Gewichtszunahme ist aber dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht dauerhaft bestehen bleibt. Das bedeutet, sobald sich der Körper an die neue Situation gewöhnt hat, dann normalisiert sich auch in aller Regel wieder das Gewicht.

Bei dem Gesetz der Resonanz handelt es sich weder um ein physikalisches noch legislatives Gesetz. Vielmehr entstammt das Gesetz der Resonanz der mentalen Selbsthilfe.

Eine Hauptthese dieses Gesetzes lautet „Gleiches zieht Gleiches an“. Hierbei wird von einer Ursache-Wirkung-Beziehung, einer Kausalität, ausgegangen. Diese Kausalität besagt, dass eine direkte Verbindung zwischen dem Denken und der Außenwelt besteht.

Denke ich positiv, dann geschieht mir Positives. Dies jedoch ebenfalls in Wechselwirkung. Geschieht mir Negatives denke ich negativ.

Meine mentale Energie folgt dem jeweiligen Geschehen. Dabei entsteht das was man allgemeinläufig als eine „selbsterfüllende Prophezeiung“ bezeichnet. Meine Gedanken bestätigen sich in der Außenwelt. Ebenfalls können bestimmte äußere Ereignisse ursächlich auf unser Denken einwirken. Negative wie positive Gedankenmuster schleifen sich dadurch nachhaltig ein. Hierdurch verlagert sich unser Fokus grundlegend. Im Positiven auf Gutes. Im Negativen auf Schlechtes. Für das jeweilige Gegenteilige trübt sich unser Blick. Es fällt uns zunehmend schwerer.

Vor allem in der aktuellen Zeit erleben viele Menschen große Unsicherheit. Ein negatives Außen sorgt für ein negatives Innen.  

Hier hilft es den Fokus bewusst auf Positives zu legen. Wie das geht? Durch das Aufrufen besonders schöner Lebensmomente, Momente der Exzellenz. Das Aufrufen bzw. Wiedererleben solcher Momente ermöglicht es, das Gesetz der Resonanz im Positiven für einen selbst arbeiten zu lassen. Dies führt dazu, dass sich der eigene Fokus weitet und der Blick auf Gutes orientiert. Dies ist oft vielschichtiger und weitreichender als man anfangs denken mag.

So mach ich das.

Besonders schöne Erlebnisse (Momente der Exzellenz)  nehme ich immer sehr bewusst und intensiv wahr. Darüber hinaus verknüpfe ich zum Beispiel einen solchen Moment mental mit einem bestimmten Foto. Im späteren Alltag ermöglicht mir das Foto den Zugang zu diesem Moment der Exzellenz. Somit auch zu den damit verbundenen guten Gefühlen. Das führt nicht nur zu tollen und kraftvollen Zuständen, sondern auch dazu, dass ich offen werde für gute und wohltuende Ereignisse und Menschen im Außen.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten wie ein Moment der Exzellenz auch Ihren Alltag bereichern kann, schreiben Sir mir eine Mail. Ich sende hIhnen gerne eine leict umsetzbare Anleitung.   

Tags

Nichtraucher, Raucherentwöhnung, Therapeutische Hypnose